Kleine Münstertäler Bauernhofrunde (Untertal)

Themenwege

Entdecken Sie die Vielfalt der Siedlungs- und Hausformen auf einer bequemen Runde ab Münstertal Bahnhof.

  • Typ Themenwege
  • Schwierigkeit leicht
  • Dauer 2:15 h
  • Länge 7,9 km
  • Aufstieg 137 m
  • Abstieg 137 m
  • Niedrigster Punkt 370 m
  • Höchster Punkt 474 m

Beschreibung

Die ursprüngliche Bergbaugemeinde Münstertal weist viele unterschiedliche Haus- und Siedlungsformen auf. Mit dieser Runde erschließen Sie sich einige davon und steigen ein in die spannende Geschichte des Schwarzwaldtals. Im ersten Abschnitt kommen Sie durch die neuesten Bauten rund um das Münstertäler Rathaus und können für sich den Versuch bewerten, hier eine neue Ortsmitte zu gestalten. Örtliche Grünzäsuren erleben Sie am Abschnitt zwischen Belchenblick und Gufenbachweg. Das erste typische Münstertäler Haus (= spezielle Bauernhausform als Eindachhof mit Krüppelwalmdach) bietet liebevoll restauriert der Gufenbachweg 5. Im weiteren Verlauf des Gufenbachweges und der Finanzgasse stoßen Sie immer wieder auf teil stark umgebaute Münstertäler Häuser. In der Sägegasse kreuzen Sie einen typischen Schwarzwälder Sägebetrieb. Im Bereich Mulden stoßen Sie einerseits auf das im 19. Jahrhundert im sog. badischen Rundbogenstil errichtete Verwaltungsgebäude der ehemaligen Poche (Steinzerkleinerungswerk des ehemaligen Silberbergbaus), andererseits auf ein besonders gut erhaltenes Münstertäler Haus (Mulden 49). Der Rückweg über den Eichboden gewährt gute Einblicke über das gesamte Untertal. Am Laisackerweg erhaschen Sie noch einen Blick auf den prächtig renovierten Laisackerhof, einen ehemaligen Gedinghof des Klosters St. Trudpert.
Ab Münstertal Bahnhof  zunächst in Richtung Köpfle (Wanderwegweiser) am Gasthof Löwen die L 123 kreuzen (Fußgängerüberweg), und dann durch den kleinen Kurpark in Richtung St. Trudpert die L130 auf Höhe des Gasthofs Belchenblick queren, um am Neumagen bis zum Gufenbachweg zu laufen. Dem Gufenbachweg wieder in entgegengesetzter Richtung folgen und über die Finanzgasse und Sägegasse zum Abzweig Mulden (Bergwerk) laufen. Auf dem Muldensträßle ca. 1 km in Richtung Bergwerk laufen, bis nach links ein Wanderwegweiser auf den Wanderpfad über den Eichboden in Richtung Kloster St. Trudpert weist. Am Anfang der Lehngasse führt hier ein steiles Sträßchen wieder hinunter auf den Gufenbachweg. Diesen nun bis zum Alten Rathaus an der L 123 folgen, die L 123 kreuzen und über den Laisackerweg wieder zurück zum Bahnhof gelangen.
keine besondere Ausrüstung erforderlich, überwiegend befestigte Wege
Die Route lässt sich ab Lehngasse trefflich kombinieren mit einem Abstecher zum Kloster St. Trudpert - einfach der Beschilderung folgen.
Bitte beachten Sie, dass sich sämtliche Häuser im Privatbesitz befinden und keine öffentlich zugänglichen Museen darstellen. Sie können aber auch sicher sein, dass ein eventuell angetroffener Hausbesitzer auf freundliche Anfrage gerne weitere Auskünfte gibt. Die Münstertäler sind für ihre Gastfreundlichkeit bekannt...
L 123 bis Münstertal Ortsmitte, Rathaus, Bahnhof
beschränkt Parkraum am Bahnhof (REWE-Parkplatz, am Sonntag zu nutzen), großer Parkraum am ausgewiesenen Parkplatz Belchenhalle (L 130) in 300 m Entfernung zum Bahnhof (kostenfrei)
Mit der Münstertalbahn zur Endhaltestelle Bahnhof Münstertal
Landesdenkmalamt Bad.-Württ. (Hrsg.) 2002: Denkmaltopographie Baden-Württemberg, Band: Staufen - Münstertal, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart, 187 S. (vergriffen)

Ortsplan der Gemeinde Münstertal (erscheint März 2017), Wanderkarte "Vom Markgräflerland zum Belchen" - beides zu beziehen über Touristinformation Münstertal, Wasen 47, 79244 Münstertal; touristinfo@muenstertal-staufen.de